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Social Recruiting im Handwerk: Fachkräfte dort finden, wo sie sind

Social Recruiting heißt: Ihr Stellenangebot kommt zu den Fachkräften, statt dass Sie warten, bis jemand es findet. Über Facebook und Instagram erreichen Sie Gesellen und Azubis in Ihrer Region, auch die, die gerade gar nicht nach einem neuen Job suchen.

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Was ist Social Recruiting?

Beim Social Recruiting werben Sie für eine offene Stelle mit bezahlten Anzeigen in sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook und Instagram. Die Anzeigen erscheinen im Feed von Menschen, die zu Ihrer Stelle passen: nach Region, Alter, Interessen und Beruf. Wer Interesse hat, bewirbt sich mit ein paar Klicks direkt auf dem Handy.

Der große Unterschied zur klassischen Stellenanzeige: Sie erreichen nicht nur die wenigen, die gerade aktiv suchen, sondern auch die vielen, die einen Job haben, aber offen für etwas Besseres wären. Im Handwerk ist das die Mehrheit der guten Leute.

Social Recruiting im Vergleich

  • Stellenanzeige in Jobbörse oder Zeitung: erreicht nur aktiv Suchende. Im Handwerk oft wenige Rückmeldungen.
  • Mundpropaganda: wertvoll, aber auf den eigenen Bekanntenkreis begrenzt und nicht planbar.
  • Personalvermittlung: sucht für Sie, verlangt dafür aber meist eine hohe Provision pro Einstellung.
  • Social Recruiting: erreicht auch Fachkräfte, die nicht suchen, gezielt in Ihrer Region. Sie sehen transparent, was jede Bewerbung kostet.

So läuft eine Social-Recruiting-Kampagne ab

  1. Stelle und Zielgruppe klären: Welche Stelle, in welchem Umkreis, und was bieten Sie, das andere Betriebe nicht bieten?
  2. Anzeigen erstellen: kurze Texte und echte Bilder oder Videos aus Ihrem Betrieb. Handwerker wollen sehen, wo sie arbeiten würden, keine Stockfotos.
  3. Kurzbewerbung einrichten: ein paar Fragen zum Antippen, Name und Telefonnummer. Unter 60 Sekunden, ohne Lebenslauf.
  4. Kampagne starten und optimieren: Wir werten aus, welche Anzeigen funktionieren, und passen laufend an.
  5. Bewerber übernehmen: Die Bewerbungen kommen direkt bei Ihnen an. Jetzt zählt schnelles Zurückrufen, am besten noch am selben Tag.

Was in eine gute Anzeige gehört

Floskeln wie „junges, dynamisches Team“ überzeugen keinen Gesellen. Was zählt, ist konkret: gute Organisation, ein Firmenwagen für den Heimweg, modernes Werkzeug, ordentliche Arbeitskleidung, kurze Wege und ein Chef, der zuhört. Sebastian Grins, Mitgründer von LS Momentum und selbst gelernter SHK-Handwerker, weiß aus eigener Erfahrung, dass gute Leute selten wegen des Geldes wechseln, sondern weil sie sich woanders mehr wertgeschätzt fühlen. Mehr dazu in unserem Artikel zum Fachkräftemangel im Handwerk.

Eine Vorlage mit Vorher-Nachher-Beispiel finden Sie in unserem Artikel Stellenanzeige für Handwerker schreiben.

Die häufigsten Fehler beim Social Recruiting

  • Die Stellenanzeige aus der Jobbörse einfach kopieren: Was auf einem Portal funktioniert, geht im Feed unter.
  • Zu viele Hürden: Wer auf dem Handy erst einen Lebenslauf hochladen soll, bricht ab.
  • Zu großer Umkreis: Bewerber aus 100 Kilometern Entfernung fangen selten an.
  • Zu spät zurückrufen: Nach drei Tagen hat der Bewerber oft schon woanders zugesagt.
  • Nach zwei Tagen abbrechen: Eine Kampagne braucht etwas Zeit, bis sie richtig ausgesteuert ist.

Was kostet Social Recruiting?

Die Kosten setzen sich aus dem Werbebudget für Facebook und Instagram und der Betreuung zusammen. Bei LS Momentum gibt es zwei Modelle: Abrechnung pro Bewerbung (Pay-per-Lead) oder rein erfolgsbasiert. Beim erfolgsbasierten Modell zahlen Sie erst, wenn tatsächlich eingestellt wurde, und klappt es in der Probezeit nicht, ist eine Nachbesetzung inklusive. Mehr dazu auf unserer Seite zur Mitarbeitergewinnung im Handwerk.

Für welche Betriebe eignet sich Social Recruiting?

Für praktisch alle Gewerke, die Menschen aus der Region suchen: SHK, Elektro, Dach, Maler, Metall, Holz und viele mehr. Gerade kleine Betriebe profitieren, weil sie mit persönlichem Umgang und kurzen Wegen punkten können. Für SHK-Betriebe haben wir eine eigene Seite: Marketing für SHK-Betriebe. Einen Überblick über alle Kanäle finden Sie unter Online-Marketing für Handwerker.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Social Recruiting und einer Stellenanzeige?

Eine Stellenanzeige wartet darauf, gefunden zu werden, und erreicht nur aktiv Suchende. Social Recruiting bringt Ihr Angebot in den Feed passender Fachkräfte in Ihrer Region, auch zu denen, die gerade nicht suchen.

Funktioniert Social Recruiting auch für Azubis?

Ja. Schulabgänger erreichen Sie über Instagram oft besser als über Jobbörsen. Wichtig sind kurze Videos aus dem Betrieb und eine Bewerbung, die auf dem Handy in einer Minute erledigt ist. Mehr dazu auf unserer Seite Azubis finden im Handwerk.

Wie schnell kommen die ersten Bewerbungen?

Das hängt von Gewerk, Region und Angebot ab. Nach dem Start sehen Sie in der Regel innerhalb weniger Tage, wie die Anzeigen ankommen. Eine ehrliche Einschätzung geben wir im Erstgespräch.

Brauche ich dafür eine eigene Facebook-Seite?

Eine Unternehmensseite auf Facebook ist nötig, damit Anzeigen geschaltet werden können. Falls Sie keine haben, richten wir sie gemeinsam ein.

Offene Stelle im Betrieb?

Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir, ob Social Recruiting für Ihre Stelle und Region funktioniert. Ehrlich und unverbindlich.

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