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Facebook- und Instagram-Werbung für Handwerker

Bei Google finden Sie Menschen, die schon suchen. Auf Facebook und Instagram erreichen Sie Menschen, die über ein Projekt nachdenken, aber noch keinen Handwerker angefragt haben. Hier zeigen wir, für wen sich das lohnt und wie gute Anzeigen aussehen.

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Wann sich Facebook- und Instagram-Werbung lohnt

Niemand sucht auf Instagram nach einem Notdienst. Wer einen Rohrbruch hat, geht zu Google. Für größere Projekte, über die Menschen eine Weile nachdenken, sind Facebook und Instagram dagegen sehr stark. Typische Beispiele:

  • Badsanierung: Viele wünschen sich ein neues Bad, schieben es aber vor sich her. Eine gute Anzeige mit Vorher-Nachher-Bildern gibt den Anstoß.
  • Wärmepumpe und Heizungstausch: Ein Thema, bei dem viele unsicher sind und sich über eine verständliche Beratung freuen.
  • PV-Anlage, Speicher und Wallbox: Projekte, die man plant und nicht über Nacht entscheidet.
  • Dach, Fassade, Fenster, Garten: Alles, was man sieht und was sich gut in Bildern zeigen lässt.

Für dringende Aufträge ist dagegen Google Ads meist die bessere Wahl. Und wenn Sie vor allem Mitarbeiter suchen, lesen Sie unsere Seite zum Social Recruiting im Handwerk.

So erreichen Sie die richtigen Menschen

Region

Ihre Anzeigen werden nur in dem Gebiet ausgespielt, das Sie festlegen, zum Beispiel ein Umkreis um Ihren Betrieb oder bestimmte Orte. So sehen nur Menschen Ihre Anzeige, für die Sie auch tatsächlich arbeiten würden.

Zielgruppe

Neben der Region lassen sich Alter und Interessen eingrenzen. Wer zum Beispiel eine Badsanierung anbietet, spricht eher Menschen an, die schon ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Oft reicht aber eine einfache Eingrenzung, und die Anzeige selbst sorgt dafür, dass sich die Richtigen angesprochen fühlen.

Facebook oder Instagram?

Beides läuft über denselben Werbeanzeigenmanager von Meta, Sie müssen sich also nicht entscheiden. Auf Facebook erreichen Sie häufig ältere Zielgruppen, auf Instagram eher jüngere. Für viele Handwerksleistungen sind Hausbesitzer die wichtigste Zielgruppe, und die sind auf beiden Plattformen unterwegs.

Was eine gute Anzeige ausmacht

  • Echte Bilder und Videos: Fotos Ihrer eigenen Arbeiten und Ihres Teams wirken glaubwürdiger als Stockfotos. Ein Vorher-Nachher-Vergleich funktioniert besonders gut.
  • Ein klares Angebot: Sagen Sie konkret, was Sie anbieten und für wen, zum Beispiel „Badsanierung aus einer Hand im Raum Mayen“.
  • Den Nutzen in den Vordergrund: Nicht „Wir sind seit 30 Jahren Meisterbetrieb“, sondern was der Kunde davon hat, zum Beispiel ein fester Ansprechpartner und ein klarer Zeitplan.
  • Ein einfacher nächster Schritt: Eine kurze Anfrage mit ein paar Fragen zum Antippen bringt deutlich mehr als ein langes Kontaktformular.

Vom Klick zur Anfrage

Wer auf die Anzeige tippt, sollte nicht auf Ihrer allgemeinen Startseite landen, sondern auf einer Seite, die genau zum Angebot passt. Dort beantwortet er ein paar kurze Fragen, zum Beispiel zur Art des Projekts, zum Zeitraum und zur Postleitzahl, und hinterlässt seine Kontaktdaten. So wissen Sie schon vor dem ersten Anruf, ob die Anfrage zu Ihnen passt.

Genauso wichtig ist, was danach passiert: Wer sich meldet, sollte schnell einen Rückruf bekommen. Eine Anfrage, auf die tagelang niemand reagiert, ist oft schon beim nächsten Betrieb gelandet.

Was kostet Werbung auf Facebook und Instagram?

Sie legen Ihr Budget selbst fest, als Tagesbudget oder als Gesamtbudget für einen bestimmten Zeitraum, und können die Anzeigen jederzeit pausieren. Was eine einzelne Anfrage kostet, hängt von Leistung, Region, Anzeige und Zielseite ab. Eine seriöse Zahl lässt sich deshalb erst nennen, wenn eine Kampagne einige Zeit gelaufen ist. Entscheidend ist am Ende, was ein Auftrag bringt und wie viele Anfragen dafür nötig sind.

Die häufigsten Fehler

  • Den Beitrag einfach „bewerben“: Der Knopf unter einem normalen Beitrag bringt vor allem Likes, aber selten Anfragen.
  • Zu großes Gebiet: Anfragen von weit weg kosten Geld und bringen nichts.
  • Stockfotos statt eigener Bilder: Austauschbare Anzeigen gehen im Feed unter.
  • Kein klares Angebot: „Wir machen alles rund ums Haus“ spricht niemanden konkret an.
  • Zu früh aufgeben: Die ersten Tage dienen dem Testen. Erst danach zeigt sich, welche Anzeige funktioniert.
  • Langsame Rückmeldung: Die beste Kampagne bringt nichts, wenn Anfragen liegen bleiben.

Wie Facebook und Instagram mit Google Ads, Google-Profil und Bewertungen zusammenspielen, lesen Sie auf unserer Seite zur Neukundengewinnung im Handwerk und im Überblick Online-Marketing für Handwerker. Für Heizungs- und Sanitärbetriebe gibt es eine eigene Seite: Marketing für SHK-Betriebe.

Häufige Fragen

Lohnt sich Facebook-Werbung für Handwerker?

Ja, vor allem für größere Projekte wie Badsanierung, Heizungstausch oder PV-Anlage. Für dringende Aufträge wie einen Notdienst ist Google Ads meist besser geeignet.

Kann ich die Anzeigen auf meine Region begrenzen?

Ja. Sie legen einen Umkreis oder bestimmte Orte fest. Nur Menschen in diesem Gebiet sehen Ihre Anzeige.

Brauche ich für Werbung auf Facebook und Instagram eigene Bilder?

Es geht auch ohne, aber eigene Fotos und Videos von Ihren Arbeiten und Ihrem Team wirken deutlich glaubwürdiger und fallen im Feed mehr auf.

Reicht es, einen Beitrag zu bewerben?

Meist nicht. Der Knopf „Beitrag bewerben“ bringt vor allem Reichweite und Likes. Für Anfragen brauchen Sie eine Kampagne im Werbeanzeigenmanager mit klarem Angebot und einfacher Anfrage.

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