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Google Ads für Handwerker: Gefunden werden, wenn jemand sucht

Wenn die Heizung ausfällt oder das Bad saniert werden soll, greifen die meisten Menschen zum Handy und suchen bei Google. Mit Google Ads steht Ihr Betrieb genau in diesem Moment ganz oben. Hier erklären wir, wie das funktioniert, was es kostet und worauf Sie achten sollten.

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Was Google Ads für Handwerker so interessant macht

Bei den meisten Werbeformen sprechen Sie Menschen an, die gerade gar nichts brauchen. Bei Google ist es umgekehrt: Wer „Heizung defekt“ oder „Elektriker in der Nähe“ sucht, hat ein Problem und will es lösen, oft sofort. Ihre Anzeige erscheint also genau dann, wenn jemand einen Handwerker sucht.

Dazu kommt: Sie zahlen nicht dafür, dass Ihre Anzeige angezeigt wird, sondern erst, wenn jemand darauf klickt. Und Sie legen selbst fest, wie viel Sie höchstens pro Tag ausgeben wollen.

So funktioniert Google Ads

Suchbegriffe

Sie bestimmen, bei welchen Suchanfragen Ihre Anzeige erscheinen soll, zum Beispiel „Badsanierung“, „Wärmepumpe Angebot“ oder „Notdienst Sanitär“. Entscheidend ist, die Begriffe zu wählen, hinter denen echte Aufträge stehen, und nicht nur allgemeine Infosuchen.

Region

Ihre Anzeige wird nur in dem Gebiet ausgespielt, in dem Sie auch arbeiten wollen. Sie können einen Umkreis um Ihren Betrieb festlegen oder einzelne Orte und Landkreise auswählen. So zahlen Sie nicht für Klicks von Leuten, die 80 Kilometer entfernt wohnen.

Zeiten

Sie können festlegen, wann Ihre Anzeigen laufen. Wenn Anrufe direkt bei Ihnen landen sollen, ist es sinnvoll, die Anzeigen auf die Zeiten zu legen, in denen auch jemand ans Telefon geht.

Anzeige und Zielseite

Die Anzeige selbst besteht aus Überschriften und kurzen Texten. Dazu können Telefonnummer, Adresse und weitere Links kommen. Wer klickt, landet auf einer Seite Ihrer Website. Diese Seite entscheidet am Ende darüber, ob aus dem Klick eine Anfrage wird.

Was kostet Google Ads für Handwerker?

Eine feste Summe gibt es nicht, und wer Ihnen pauschal einen Preis pro Klick nennt, macht es sich zu einfach. Die Kosten hängen vor allem von drei Dingen ab:

  • Gewerk und Leistung: Begriffe, um die viele Betriebe konkurrieren, sind teurer als Nischenleistungen.
  • Region: In einer Großstadt mit vielen Anbietern zahlen Sie meist mehr als im ländlichen Raum.
  • Qualität Ihrer Anzeige: Google belohnt Anzeigen und Zielseiten, die gut zur Suche passen, mit besseren Positionen bei gleichem Gebot.

Wichtig ist deshalb nicht der Preis pro Klick, sondern was Sie eine echte Anfrage kostet und was ein Auftrag Ihnen bringt. Einen ersten Eindruck von den Klickpreisen in Ihrem Gewerk gibt der kostenlose Keyword-Planer von Google. Das Tagesbudget legen Sie selbst fest und können es jederzeit ändern oder pausieren.

Welche Suchbegriffe sich lohnen

Die besten Suchbegriffe zeigen, dass jemand einen Auftrag vergeben will. Ein paar Beispiele:

  • Dringende Probleme: „Heizung ausgefallen“, „Rohrbruch“, „Strom weg Sicherung“
  • Konkrete Projekte: „Badsanierung Kosten“, „Wärmepumpe nachrüsten“, „PV-Anlage Angebot“
  • Suche mit Ort: „Elektriker Mayen“, „Sanitär Koblenz“, „Dachdecker in der Nähe“

Genauso wichtig ist, welche Begriffe Sie ausschließen. Wer „Ausbildung“, „Gehalt“, „selber machen“ oder „gebraucht“ sucht, ist meist kein Kunde. Diese Begriffe sollten Sie als ausgeschlossene Keywords hinterlegen, damit Sie dafür nicht bezahlen.

Die häufigsten Fehler

  • Zu allgemeine Suchbegriffe: Wer auf „Heizung“ wirbt, zahlt auch für Leute, die nur wissen wollen, wie ein Thermostat funktioniert.
  • Keine ausgeschlossenen Keywords: Ohne diese Liste geht ein Teil des Budgets an Jobsuchende und Heimwerker.
  • Zu großes Gebiet: Anfragen von weit weg kosten Geld und bringen keine Aufträge, die Sie annehmen würden.
  • Die Startseite als Ziel: Wer „Badsanierung“ sucht, will eine Seite über Badsanierung sehen, nicht Ihre allgemeine Startseite.
  • Keine Messung: Wenn Sie nicht wissen, welche Anzeige zu Anrufen und Anfragen geführt hat, können Sie nicht sinnvoll optimieren.
  • Einrichten und vergessen: Eine Kampagne muss regelmäßig angeschaut werden. Neue Suchbegriffe tauchen auf, andere bringen nichts.

Google Ads, Google-Profil oder Facebook?

Google Ads ist stark, wenn Menschen aktiv suchen, vor allem bei dringenden Problemen und konkreten Projekten. Das kostenlose Google-Unternehmensprofil mit guten Bewertungen sorgt dafür, dass Sie auch in der Kartenansicht gefunden werden und Vertrauen aufbauen. Facebook und Instagram erreichen Menschen, die noch nicht suchen, und eignen sich gut für größere Projekte wie Badsanierung oder Wärmepumpe und für die Suche nach Mitarbeitern. Mehr dazu: Facebook- und Instagram-Werbung für Handwerker.

Oft ist die Kombination am sinnvollsten. Mehr dazu auf unserer Seite zur Neukundengewinnung im Handwerk und im Überblick Online-Marketing für Handwerker. Für Heizungs- und Sanitärbetriebe gibt es eine eigene Seite: Marketing für SHK-Betriebe. Wenn Sie in der Region arbeiten, finden Sie außerdem Infos für Mayen und Koblenz.

Häufige Fragen

Was kostet Google Ads für Handwerker?

Das hängt von Gewerk, Region und Qualität der Anzeige ab. Sie zahlen nur für Klicks und legen Ihr Tagesbudget selbst fest. Entscheidend ist, was eine echte Anfrage kostet, nicht der einzelne Klick.

Kann ich Google Ads auf meine Region begrenzen?

Ja. Sie können einen Umkreis um Ihren Betrieb oder einzelne Orte und Landkreise festlegen. Außerhalb dieses Gebiets wird Ihre Anzeige nicht gezeigt.

Brauche ich für Google Ads eine eigene Website?

Ja, die Anzeige führt auf eine Seite, auf der Interessenten anfragen oder anrufen können. Am besten ist eine Seite, die genau zur Leistung in der Anzeige passt.

Wie schnell bringt Google Ads Anfragen?

Die Anzeigen können kurz nach dem Start ausgespielt werden. Bis die Kampagne gut eingestellt ist und das Budget effizient arbeitet, braucht es aber einige Wochen mit regelmäßiger Optimierung.

Mehr Anfragen über Google?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, welche Suchbegriffe in Ihrer Region und Ihrem Gewerk Sinn ergeben. Ehrlich und unverbindlich.

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